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Warum eine Birma...
oder meine Liebeserklärung ;o) |
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Viele
Züchter und Katzenbesitzer schwören: Nur "meine"
Rasse ist einmalig, nur diese ist so phantastisch.
Man kann sie durch nichts von etwas anderem
überzeugen und sollte es auch nicht versuchen. Als
Halterin verschiedener Rassen glaube ich jedoch,
etwas objektiv zu sein.
So
muss ich gestehen, dass die Birmakatze im Verhalten
und vom Charakter her eine ungeheure Ausstrahlung
hat, die fasziniert und von einem Besitz ergreift,
wie es bei keiner anderen Rasse der Fall ist.

Es ist natürlich
schwierig, ein allgemeingültiges Urteil zu fällen. Denn nicht nur jede
Rasse ist anders, auch jeder Farbschlag hat gewisse Eigenheiten. Wenn
man dann noch überlegt, dass jede Katze ein eigenes Wesen voll
vielfältiger Eigenschaften ist und hat, dann kann man ermessen, wie
schwer es ist, hier allgemeingültig was niederzuschreiben.
Die Heilige Birmakatze hat
äusserlich sehr viele gute Eigenschaften, die sie dem Menschen
wünschenswert erscheinen lässt. So das halblange Fell, das pflegeleicht
ist; die angedeuteten orientalischen Augen, die ihr etwas Exotisches
verleihen. Sie wirkt kontrastreich durch ihre Zeichnung, hat weder
tränende Augen noch Figurprobleme, wie das bei manchen anderen
Rassen der Fall ist. Sie ist eine problemlose, gesunde und ausgeglichene
Katze. Man hat ihr auch nichts angezüchtet, was ihr Erscheinungsbild
beeinträchtigen könnte. Sie wirkt harmonisch und ausgeglichen, ist
lebhaft und intelligent.

Doch das Äussere tritt
hinter dem Wesen dieser Katzen zurück:
Die Heilige Birmakatze hat
einen Charakter und eine Lebensart, die so voller Clownerie ist, dass
man bei der Beschreibung nicht weiss, wo anfangen und wo aufhören.
Sie ist mehr auf den
Menschen als auf ihre Umgebung fixiert. Bei den meisten anderen
Katzenrassen ist es umgekehrt. Eine Birma ist recht unkompliziert und
passt sich ihrem Menschen an. Sie ist sehr menschenbezogen und folgt
ihren Lieben auf Schritt und Tritt. Sie verträgt sich mit Allem und
Jedem, ist sehr vorsichtig und schließt schnell Kontakte. Sie ist sehr
kinderlieb und anhänglich, bisweilen sogar aufdringlich.
Sie wird immer in der Nähe
„ihres“ Menschen sein. Ihren Aufforderungen nach Schmuseeinheiten sollte
man lieber gleich nachgeben – sie gewinnt ja doch.
Nur eines nimmt eine Birma sehr übel: Wenn man sie
vom normalen Familienleben ausschließt oder zu wenig
Zeit für sie hat. Für Berufstätige ist es daher
unbedingt ratsam, gleich ein zweites Birmchen
anzuschaffen, da sie neben aller Unkonventionalität
doch Snobs sind und am liebsten mit einer weiteren
Birma oder zumindest Maskenkatze zusammenleben. Sie
haben aber ein ganz ausgeprägtes Sozialverhalten und
arrangieren sich so ziemlich mit jedem anderen Tier,
egal ob es nun Hunde, Kaninchen oder sogar
Wellensittiche sind.
Man könnte sie zwischen
Perser und Siam einordnen. Sie ist ruhig, ausgeglichen, weder passiv
noch überschwänglich. Mit ihrer gesitteten und angenehmen Art gliedert
sie sich perfekt in die Familie ein. Als ideale Familienkatze ist sie
sehr sanft und bis ins hohe Alter verspielt.

Aber sie liebt auch Ruhe
und Frieden. Die Birmakatze liebt das häusliche Leben, die
Regelmäßigkeit und die Bequemlichkeit, sie ist beständig in ihren
Gewohnheiten und ihrer Zuneigung. Sie ist sanft und anhänglich
(insbesondere die Kater). Ihr Herrchen möchte sie am liebsten für sich
allein haben. Gleichgültigkeit und erst recht Alleingelassenwerden
erträgt sie nicht.
Verreist man -
sollte man sie lieber mitnehmen. Wenn Sie aus beruflichen Gründen oft
nicht zu Hause sein sollten, empfiehlt es sich zwei Katzen zu halten
oder auf ein Birmchen zu verzichten.
Sie ist eifersüchtig und
sensibel und
braucht das Gefühl, beachtet zu werden.

Die meisten Birmchen werden erst relativ spät - mit
ca. einem Jahr - geschlechtsreif. In manchen Linien
lernen die Kater und Katzen die Technik des
Minnegesangs erst mit knapp zwei Jahren. Sie haben
übrigens gurrende Stimmen, die an Täubchen erinnern,
die in Zeiten der Rolligkeit in einen
Pavarottigesang übergehen kann.
Birmakater sind ausgezeichnete Liebhaber, die mit
zärtlicher Stimme um die Dame ihres Herzens werben.
Sie geben deutlich ihrer eigenen Rasse den Vorzug
und decken höchstens mit Widerwillen eine Katze
anderer Herkunft.
Die Birmadamen sind ganz hervorragende Mütter, die
ihre Jungen überwiegend ohne größere Hilfe des
Menschen bekommen und rührend für ihren Nachwuchs
sorgen. Die Birmakatzen sind als solches
ursprünglich in ihrer Art. Sie weisen
verhältnismäßig wenig genetische Defekte auf und
sind psychisch sehr stabil.
Die
Jungen werden weiß geboren und bekommen erste Färbungen an den
Ohrrändern und am Schwänzchen nach etwa 24 Stunden. Einige Züchter
können aber schon meist einige Tage nach der Geburt sagen, welche Farben
die Kleinen einmal haben werden und wie in etwa Handschuhe und Sporen
sein werden. Bei den helleren Farben erkennt man es meist erst mit 14
Tagen bis 3 Wochen. Den genauen Verlauf des Weißanteils an den
Unterseiten der Pfoten sieht man allerdings bei hellen Farben meist erst
bei 6-8 Wochen alten Jungtieren, da sich dann die Pointfarbe an den
Beinen dunkler einfärbt. Die Babies werden schon früh von ihren
pingeligen Müttern zur Sauberkeit und ordentlichem Benehmen erzogen.

Im Freien erweist sie sich
als robust und sportlich, sie ist ein sehr guter Jäger. Das halblange
Fell ist sehr pflegeleicht. Ihr Haarkleid ist von seidige Struktur und
nur mit sehr wenig Unterwolle ausgestattet, deshalb neigt es nicht zum
Verfilzen und braucht nur ab und zu mal gebürstet zu werden.
Ein weibliches Tier sollte ausgewachsen zwischen 3 -
4 kg wiegen und ein Kater sollte mindestens 4 kg auf
die Waage bringen. Gewichte von 6 und sogar 8 kg
sind bei Katern eine Seltenheit.
Birma gehören zu den halblanghaarigen Katzen...die
Betonung liegt auf haarig...nein, Spass beiseite.
Halblanghaarig ist ein Fell, dass zwar länger ist
als das eines Hauskätzchens, aber nicht so voluminös
wie das einer Perserkatze.
Das Fell ist pflegeleicht und bedarf meist keiner
extra Pflege, obwohl sie ein regelmäßiges Kämmen als
Streicheleinheit genießt. Das Fell sollte allerdings
auch nicht zu kurz sein bzw. zu lang sein - von
saisonalen Unterschieden einmal abgesehen. Meist
mausert sich die Birma mit ihrem einfachen, kurzen
Sommerfell zu einer halblanghaarigen üppig befellten
Diva in den Wintermonaten. Übrigens auch die Zeit,
in der die meisten Fotos dieser schönen Katzen
entstehen.

So, noch nicht genug??
Dann schauen Sie noch etwas auf unseren Seiten umher. Halten Sie Ihr
Herz gaanz fest...denn Vorsicht - verlieben auf eigene Gefahr!!


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