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Wildtiere
oder noch ein Floh mehr.. |
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Dass wir etwas tierverrückt sind, haben Sie bestimmt
schon bemerkt, dass wir versuchen nur das Beste für
unsere Lieben zu bauen, zu kreieren oder gar zu
verwirklichen, versteht sich von selber. Also, warum
soll man da nicht schützen, was auch unter uns ist,
aber schwer zu sehen ist??

Und
dass dies sogar recht einfach ist und schon gemacht
wird, hat mich unheimlich fasziniert und ein neues
Hobby ist entstanden. Habe mich informiert und schon
verschiedene Sachen verwirklicht...doch gucken Sie
selber. Soo einfach und doch sooo viel von Bedeutung
für unsere kleinen Wildtiere.
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Wildbienen Hotel |
die
Bewohnerin |
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Juhui..bewohnt! |
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Wildbienen kommen in Siedlungsbereichen durchaus in
großer Zahl vor. Dass vielen Menschen bei dem
Begriff "Biene" jedoch nur die Honigbiene des Imkers
einfällt, hat seine Gründe:
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1. |
werden etliche Wildbienenarten aufgrund
ihrer Ähnlichkeit mit Honigbienen oder
Wespen leicht mit diesen verwechselt |
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2. |
fallen kleine Wildbienen wegen ihrer oft
geringen Größe nicht so auf wie Honigbienen
oder werden gar nicht als Bienen erkannt |
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3. |
werden auch die durch ihre Größe und Färbung
auffälligen Hummeln meist gar nicht als
Wildbienen identifiziert, obwohl sie es
natürlich sind |
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4. |
und schließlich sind nicht wenige
Bienenarten durch den zerstörerischen
Einfluss des Menschen schon recht selten
geworden oder finden in Gärten nicht ihre
geeigneten Lebensräume, werden also kaum
wahrgenommen |
Circa 30.000 Wildbienenarten
leben auf unserer Erde, in Mitteleuropa gibt es etwa
700. In den alten Bundesländern sind 380 davon
nestbauende Arten, die anderen (immerhin 24%)
sogenannte Kuckucks-Wildbienen, also Schmarotzer,
die die Nester anderer Arten Parasitisieren.
Es
gibt noch unzählige Varianten von Bienenhotels, alle
sind sehr dekorativ und brauchen doch sowenig Platz
an einem geschützten Ort aufgehängt. Und die Freude
am beobachten ist unendlich ;o).


Hummelkasten
"Drei
Viertel aller Blütenpflanzen werden von Hummeln,
Bienen und Wespen bestäubt. Von den rund 36
einheimischen Hummelarten sind etwa 20 auch an der
Bestäubung von Nutzpflanzen im Land- und Gartenbau
beteiligt. Einige Pflanzenarten werden fast
ausschließlich von Hummeln bestäubt: Klee, Lupinen,
Wicken und Erbsen und Bohnen zum Beispiel. An kalten
und feuchten Frühlingstagen, wenn weder Bienen noch
andere Insekten ausfliegen, sind es die Hummeln, die
immer noch die Blüten bestäuben. Ohne sie würde die
Obsternte in manchen Jahren dürftig ausfallen.
Hummeln sind auch viel emsiger als Honigbienen: Bis
zu 1000 Blüten besucht eine Hummel am Tag. Allein
500 Blüten muss sie aufsuchen, um ihren Eigenbedarf
von 1/10 g Nektar zu decken. Das ist 1/6 ihres
Eigengewichtes von 0,6 Gramm."
Weil
Hummeln unter den Wildbienen am unempfindlichsten
gegen Kälte sind, finden wir ihre Königinnen bereits
im zeitigen Frühjahr, manchmal schon im Februar, auf
der Suche nach den ersten Blüten und bald darauf
einer Nisthöhle. Mit denen wir ihnen in Zukunft
hoffentlich helfen können.
Honig
erzeugen Hummeln nicht, sie lassen sich also nicht
für die Honiggewinnung einsetzen, wohl aber in der
Landwirtschaft für die gezielte Bestäubung von
Futterpflanzen, Obstbäumen und sogar von
Nutzpflanzen in Gewächshäusern. Viele Blüten können
überhaupt nur durch die großen und kräftigen Hummeln
bestäubt werden. Deshalb und wegen ihrer großen
Friedfertigkeit haben sie bei den meisten Menschen
einen viel besseren Ruf als etwa die Wespen
(einschließlich der Hornissen) und jene Bienenarten,
die der Laie leicht mit diesen verwechselt.
Unser
Hummelkasten ist noch in Bearbeitung, versuchen ihn
für diese emsigen Sammler im Frühling fertig zu
stellen und hoffen auch hier auf Bewohner. Wir sind
sehr gespannt!!

Na,
scheint
auch
Ihnen
der
Gedanke
reizvoll,
unseren
wilden
Tierarten
ein
klein
bisschen
zu
helfen??
Wäre
schön,
wenn
wir
Euch
mit
unserem
neuen
Floh
eine
Idee
gegeben
haben
;o)




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