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Ein paar
Gedanken
oder Züchten was heisst das
für mich |
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Bei
jedem
Kitten,
das
unser
Haus
verlässt,
geht ein
Stück
unseres
Herzens mit
- doch der
Faszination
von
kleinen Birmchen
zu
widerstehen,
klappt
einfach
nicht.
Noch
ist
mein
Herz
gross
genug...
Dieses
Gefühl,
wenn
Baby's
erwartet
werden,
dieses
Gefühl,
wenn
ich
sie
im
Mutterleib
das
erste
Mal
spüre,
dieses
Gefühl
bei
der
Geburt
und
dann
das
Heranwachsen
dieser
kleinen
Zwerge
mitzuerleben
und
die
glücklichen
Gesichter
der
Menschen,
die
von
uns
"ein
Stück
Liebe
auf
vier
Pfoten"
zu
Hause
empfangen,
all
das
zusammen
ist
ein
kostbares
Geschenk.
Und
ich
bekomme
dieses
Geschenk
von
meinen
Mädchen.
Die Standardsätze bei den Zuchtzielen von Züchtern
sind im allgemeinen Rasse erhalten, schützen,
bewahren oder entwickeln... was denn nun?
Gut, die Rasse erhalten, Gesundheit, Schönheit und
Wesen sind natürlich - wie bei allen Anderen auch -
auch mein Anliegen. Dass unser Tiere schön sind und
typvoll kann man also voraussetzen. Dass sie gut
sozialisiert sind auch. Dass unsere Muttertiere
nicht "ausgebeutet" werden versteht sich..
aber es muss ja auch ein bisschen Mehr geben als die
absoluten Grundbedingungen...
aber was?
Das Rad neu erfinden können wir auch nicht. Das
genetische Material der Katzen ist das gleiche, die
Linien mit denen wir züchten unterscheiden sich
letztendlich nur um eine Kleinigkeit von denen anderer
Züchter - denn alle Katzen dieser Erde haben einen
Anteil von Tieren als Grundlage. So
versuche
ich
gewissenhaft,
den
wunderbaren
Charakter
der
Birma
zu
erhalten,
zu
festigen
sowie
gesunde,
wesensfest
und
verschmuste
kleine
Kätzchen
aufzuziehen,
welche
dem
Typ
dieser
Rasse
entsprechen
und
so
manchem
Menschen
dieselbe
Freude
bereiten
sollen,
welche
mir
meine
Birmchen
oder Coonies
schenken.
Natürlich
gab
es
auch
in
meiner
Zucht
immer
wieder
Rückschläge, Tiefpunkte.
Ich
habe
auch
schon
Fehler
gemacht.
Dinge,
die,
wenn
sie
gut
gingen
Aufatmen
ausgelöst
haben
oder
wenn's
bös
ausging,
als
Lehrgeld
mit
Folgen
bedacht
werden
wollten
-
womit
ich
sagen
will,
alles
wie
bei
allen
Anderen
auch.
Hiermit
möchte
ich
mich
für
die
Ehrlichkeit
und
Fachkompetenz von
Züchterfreunden
bedanken
und
ein
besonderes
Dankeschön
für
das
weitere
Vertrauen
"meiner" Kittenbesitzer.
Ich
hoffe,
was
auch
in
Zukunft
auf
uns
zukommt
-
mit
meinem
Partner
und
meinen
Freunden
werde
ich
das
meistern.
Ich
danke
Euch!!!
So
ergibt
sich
schlussendlich:
Was
wir
tun
können
sind
kleine
Dinge,
aber
trotzdem
Wichtige...und
das
machen
eigentlich
alle
soliden
Züchter
so.
Auch
kommt
mir
da
eine
kleine
Geschichte
in
den
Sinn,
die
ich
mal
gelesen
habe
und
ich
denke,
das
dies
genau
das
ausdrückt,
was
ich
unter
dem
Züchten
verstehe
und
auch
ein
klein
wenig
das Warum:
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Kennen Sie die Ängste, die Schmerzen und die
Sorgen bei Sturm, Schnee oder Regen
eines Züchters?
Können Sie sich vorstellen, wie viele Nächte
ein Züchter wach geblieben ist und auf Babys
gewartet hat, die geboren werden sollten?
Die Anspannung und Nervosität, wenn sie im
Morgengrauen noch immer nicht da waren?
Haben Sie schon mal den Schmerz im Herzen
gefühlt, wenn das kleine Leben dann in ihrer Hand
lag, dieses süsse kleine Baby, das nur 60gr
wiegt?
Kennen sie die Angst der Entscheidung was
man in diesem Moment tun soll?
Der Züchter
kämpft allein und hofft,
dass es eines Tages zu einer Katze
heranwächst, die einem anderen Menschen
Freude bringt und aus einem Haus ein Heim
macht. Der Züchter weiss, die Entscheidung
liegt allein bei ihm, denn den Kampf muss er
alleine kämpfen.
Milchersatz, Fläschchen, Wärmekissen, er
muss alles richtig machen, alle zwei Stunden
den kleinen Kerl füttern, Tag und Nacht.
Tief in seinem Herzen weiss der Züchter,
dass er den Kampf wahrscheinlich verlieren
wird, dieses kleine Baby zu retten, aber es
ist
Gottes Wille...er kann es VERSUCHEN.
Tag eins, er kämpft und sagt ein stilles
Gebet.
Tag zwei und drei, er macht sich gut bei all
der Liebe und Fürsorge.
Tag vier und fünf....er lebt noch immer, die
Hoffnung steigt himmelshoch.
Tag sechs entgleitet er wieder, stirbt in
der Hand des Züchters.
Tag sieben.
Er nimmt den kleinen Engel und begräbt ihn
allein, mit wehem Herzen und brennenden
Tränen und einem verzweifelten Stöhnen, und
er fragt sich" Warum tu ich mir das nur
an??...warum bereite ich mir all diese
Schmerzen??"
Aber er sieht, welche Freude die kleinen Kätzchen
anderen bereiten...die Frage beantwortet sich
doch
so von
selbst und der Züchter wird auch beim nächsten kleinen
Baby sein Bestes geben.
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